Lateinexkursion zum Keltenfest in Schwarzenbach
Die Exkursion
Am 18. Juni besuchten die fünften Klassen im Rahmen des Lateinunterrichts das Keltenfest in Schwarzenbach. Wir haben Caesars „De bello Gallico“ gelesen, in dem die Gallier beschrieben werden, also hatten wir schon einiges Wissen.
Als wir mit dem Bus von der Schule wegfuhren, machten wir uns auf einen regnerischen Tag im Matsch gefasst, doch als wir am Festgelände in Schwarzenbach ankamen, wurden wir „von der Sonne überrascht“.
Zuerst durften wir etwa eine dreiviertel Stunde auf eigene Faust das Fest entdecken, bis wir uns um halb Elf zu einer Führung sammelten.
Ich (Sarina) brachte meinen selbstgemachten Keltengürtel (Bild unten, Mitte rechts) zu der dafür vorgesehenen Station, wo schon viele ausgestellt waren.

Wir hatten Zeit, um das Areal zu erkunden, und schauten uns alle Stände an, unter vielen Essensständen gab es eine Töpferei, eine Schmiede und auch einen Glasbrennofen.
Danach machten wir eine Art „Keltenlauf“ mit verschiedenen Stationen. Die erste Aufgabe bestand darin, Glaskugeln aus einem Sandsack zu fischen, die Max und Tilman für die Klasse erledigten.
Bei der zweiten war unsere Zusammenarbeit gefragt, mit Holzstücken mussten wir eine Murmelbahn bilden.

Danach ging es weiter zur Erstürmung des
Walles (Video 3 MB) 
Letztendlich musste Maria noch einen Schamott, einen Ziegelstein zum Glasbrennen, herstellen. Danach besichtigten wir die Aussichtswarte und später ging es wieder zurück zum eigentlichen Festgelände.
Leider habe ich bei dem Gürtel-Gewinnspiel nichts gewonnen, dennoch hatte das Basteln sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten wieder ein wenig Zeit, um uns noch einmal umzuschauen und vielleicht auch etwas zu kaufen. Wir gingen zurück zum Bus und nach einer etwas längeren Wartezeit auf einen Schüler, die ein paar von uns etwas verärgerte, da sie nun noch mehr vom Fußballspiel verpassten, fuhren wir wieder zurück nach Wien.
Sarina, Fiona, Alexandra
Thema des Festes: Glasherstellung der Kelten
Heuer war das Thema die Glasherstellung der Kelten. Wir besuchten verschiedene Stationen, an denen wir Verschiedenes über Glas erfuhren.
Glas war zur Zeit der Kelten sehr wertvoll, noch wertvoller als Gold, Silber, oder andere Edelmetalle. Sie stellten damit viele Schmuckstücke her, zum Beispiel Perlen, Armbänder und (sehr große) Fingerringe. Glas besteht aus Soda, Kalk und Quarzsand. Kalk und Quarzsand gab es in dieser Gegend, doch Soda mussten sie aus Ägypten importieren, wo es in Sodaseen vorkam. Oft wurde Glas mit Kobalt eingefärbt, weil es sehr beliebt bei ihnen war. Kobalt ist ein kräftiges Blau und verfärbt sich nicht. Bei Ausgrabungen auf dem Gelände fand man Schmuckstücke, Werkzeuge, kleine Goldmünzen und kunstvolle Töpfe. Glas wurde in einem Glasbrennofen hergestellt: Schamotte waren ziegelsteinähnliche Steine, die in den Ofen kamen. Bei Temperaturen über 1000 C° konnte man Glas erzeugen. Zum Formen von Glaskrügen musste das Glas auf eine Temperatur von ca. 550 C° abkühlen, dann wurde es in die Form geblasen. Die Kelten besaßen ein sehr großes Wissen über Herstellungen verschiedener Dinge und sie waren gute Handwerker, doch bei deren Untergang ging das Wissen verloren.
Kathi, Vivi und Ursula
Kommentare und Eindrücke:
Der Ausflug hat uns sehr gefallen und es war eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag. Wir würden das gerne nächstes Jahr wiederholen.
Sarina, Fiona
Insgesamt hat
mir der Ausflug sehr gefallen und die Stationen haben mich sehr interessiert.
Ich war positiv überrascht, wie gut das ganze Fest organisiert
war, trotz des extrem weitläufigen und hügeligen Geländes. Gott sei Dank haben
wir den vermutlich einzigen sonnigen Vormittag der gesamten Woche erwischt.
Der Ausflug hat mir viel Spaß gemacht und war ein toller Abschluss für das 5.
Schuljahr.
Alexandra
Der Streichelzoo am Keltenfest: Das beliebteste Gebiet der Kinder und Jugendlichen war der Streichelzoo. Dort gab es viele verschiedene Kaninchen, Meerschweinchen, Enten, Ziegen, Kücken und Hühner. Uns hat der Ausflug sehr gut gefallen und vor allem der Streichelzoo, weil wir Tiere mögen und es eine gewisse Abwechslung war. Leider konnten viele Kinder nicht richtig mit den Kleintieren umgehen.
Ilga & Maria
Besonders gefallen haben uns die Nachbildungen der Wohnungen der Kelten. Wir hatten viel Spaß, besonders an der Station, wo wir trommeln und den Männern beim Musizieren zuhören konnten.
Kathi, Vivi und Ursula
Besonders interessiert hat mich eine kleine Töpferwerkstatt am Gelände des Freilichtmuseums. Die dort arbeitende Töpferin hat uns erklärt, wie sie ihre Gefäße nach antiken Verfahren herstellt und wie lange sie dafür braucht. Auch bei einem Stand, wo man Glasschmuck kaufen konnte, wurde uns viel über die Arbeit erzählt. Alles in allem waren die Atmosphäre, die Betreuer, Kinder und Feuerwehrleute sehr freundlich und es hat uns allen Spaß gemacht und war eine gute Abwechslung zum Schulalltag.
Xenia Zhuber-Okrog
Es gab einige Hütten, die man betreten konnte. Eine Hütte war mit Stroh ausgelegt, auf die wir uns, wie damals die Kelten, legten.
Bene,
Fabian, Adel
Wir beide gingen zum Aussichtsturm
hinauf, den man heute gratis betreten konnte. Der Weg führte ein Stück durch
den Wald, wo wir die frische Luft genossen; danach mussten wir nur noch die
Stiegen des Turmes hinaufsteigen. Dies war etwas schwer, weil Agnes Höhenangst
hatte. Trotzdem hatten wir von oben eine wunderschöne Aussicht; viele Fotos
wurden gemacht. Bevor man die Stiegen hinaufstieg, gab es unten noch einige
Informationen über das Leben der Kelten:
Das Keltenfest hat uns sehr gut gefallen; es gab viel zu sehen und zu machen.
Agnes und Clara, 5b