• Psychologie und Philosophie

  • Der Psychologie- und Philosophieunterricht reflektiert erworbenes Wissen, Meinungen und Werthaltungen kritisch und trägt zur Integration der Unterrichtsgegenstände (auch in Querverbindungen) bei. Er zielt weiters darauf ab, den Schülern eine kritische Handlungsorientierung im Leben zu ermöglichen.

    Der Psychologieunterricht gibt den Schülerinnen und Schülern Einblick in das Erleben und Verhalten des Menschen und setzt Impulse zur Selbstreflexion und zu einem besseren Verständnis des Mitmenschen.


    Philosophie hat eine jahrtausendealte Tradition des Nachdenkens über grundlegende Gegebenheiten des Lebens.

    Der Unterricht soll Anregung zum Selbstdenken und kritischen Überprüfen der Ideen und Überlegungen von bekannten PhilosophInnen geben.

    Der Unterricht in Philosophie will eine die einzelnen Fächer integrierende Orientierung bieten und eine fundierte Auseinandersetzung mit Grundfragen des Lebens ermöglichen. Dabei soll eine Vorstellung von Umfang und Struktur des menschlichen Wissens und auch von dessen Grenzen entstehen.

    Besonderes Augenmerk wird auf die spezifischen Formen des philosophischen Argumentierens unter Bedachtnahme auf ihre Traditionen gelegt. Weiters legt der Philosophieunterricht die Voraussetzungen, Methoden und Grenzen von Wissenschaft dar. Wissenschaft wird in ihren gesellschaftlichen und geschichtlichen Zusammenhängen betrachtet.

    Das Wissen um wesentliche Phänomene im individuellen und gesellschaftlichen Leben sowie um Haltungen und Lebensformen soll die SchülerInnen befähigen, sich mit unterschiedlichen Wertauffassungen auseinanderzusetzen, um zu eigenen Werthaltungen und zu verantwortbarem Handeln zu gelangen.

    Das Gespräch, der Dialog, die Diskussion werden als wertvolle Ziele des Philosophieunterrichts verstanden.