• Mathematik

  • Die Semesternote setzt sich wie folgt zusammen:

    I. Mitarbeit

    Aktive Beteiligung am Unterrichtsgeschehen
    - konstruktive Beiträge beim fragend-erarbeitenden Unterricht
    - sinnvoll gestellte, konstruktive Fragen
    - selbständiges Arbeiten und Arbeitshaltung
    - Leistung bei Einzel-, Gruppen-und Partnerarbeit
    - das Vorhandensein und Verwenden sämtlicher für die jeweilige Unterrichtseinheit benötigter Unterrichtsmittel (Buch, Arbeitsheft, Kopiervorlagen, Taschenrechner, Geodreieck, Zirkel,...)
    - Führung einer ordentlichen Mitschrift
    - das mündliche und schriftliche Beantworten von Fragen im Rahmen von Wiederholungen
     
    Falsche Antworten oder Beiträge bei neu durchgenommenem Stoff sind KEINE schlechten Leistungen.

    Hausübungen (sofern aufgegeben)
    - ordentliches und vollständiges Verfassen der Hausübungen
    - pünktliches Abgeben der Hausübungen
    - ordentliches, vollständiges und pünktliches Verfassen der Verbesserungen
    - Bei Abwesenheit sind sie nachzubringen
     
    Fehler sind KEINE schlechte Leistung.

    II. Schularbeiten

    III. Optional: mündliche Prüfungen

    Eine mündliche Prüfung kann jederzeit von der Lehrperson angesetzt werden und fließt in die Gesamtbeurteilung mit ein. Auf Wunsch der Schülerin/ des Schülers kann einmal im Semester eine mündliche Prüfung stattfinden, sofern diese rechtzeitig angemeldet wird und genügend Zeit zur Verfügung steht.

  • Strategiepapier für ein erfolgreiches Teilnehmen am Mathematikunterricht

    S: „Da kommen schöne Zahlen heraus, das muss richtig sein!“
    „Kann man dieses Beispiel denn nicht noch anders lösen?“
    „Ich kenne mich gar nicht aus.“
    „Ich fürchte mich so vor der Schularbeit.“
    „Warum muss man in Mathematik maturieren?“
    „Wozu brauche ich das alles?“
    „Endlich hab ich’s verstanden, das ist ja eh ganz logisch!“

    Was ist Mathematik?
    Die Bandbreite der Reaktionen auf den Mathematikunterricht ist eine sehr große. Jeder, der im Laufe seines Lebens maturiert, muss dies unter anderem in Mathematik tun. Der Bildungs- und Lehrauftrag des Mathematikunterrichts ist klar im Lehrplan vorgegeben. Der Mathematikunterricht erzieht zu analytisch-folgerichtigem Denken, vermittelt mathematische Kompetenzen, die für viele Lebensbereiche grundlegende Bedeutung haben, und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Allgemeinbildung. Oft werden Zahlen als zuverlässiger empfunden als verbale Informationen. Auch wenn der Computer viele Rechentätigkeiten übernimmt, ist es unerlässlich, selbst rechnen zu lernen, bevor diese Tätigkeit an Maschinen welcher Art auch immer „abgeschoben“ wird. Kernkompetenzen des Mathematikunterrichts (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) seien im Folgenden aufgezählt - sie sind die Basis für die seit dem Jahr 2015 (im Jahr 2014 als Schulversuch) stattfindende standardisierte, kompetenzorientierte schriftliche Reifeprüfung: Skizzieren, geometrische Figuren und Körper Erkennen, Vergleichen, Symbolisieren, Darstellen, Modellbilden, Formalisieren, Interpretieren, Reflektieren, Abhängigkeiten Erkennen, Verfahren und Rechenmethoden Anwenden.
    Was wir tun
    Wir wollen junge Menschen für die Mathematik begeistern, ihnen möglichst viel Nützliches beibringen, ihren Horizont erweitern und es ihnen ermöglichen, letztendlich nach acht Jahren eine sichere Matura zu schreiben und somit in Mathematik erfolgreich maturieren zu können. (In den letzten drei Jahren ist das unseren Schülerinnen und Schülern und uns gut gelungen!).

    Wir arbeiten mit großen Engagement sowohl im Unterricht, in dessen Vor- und Nachbereitung (z. Bsp. Korrektur der Hausübungen), als auch in der Beratung der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern. Wir halten uns durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen immer am neuesten Stand der Unterrichtsmethoden.

    Unsere Schule nimmt jedes Jahr geschlossen am „Känguru der Mathematik“, einem internationalen Denksportwettbewerb, teil. Der Wettbewerb lässt Mathematik abseits von Lehrplänen, Leistungsorientierung und Vorbereitung auf Matura und Studium auf spielerische Weise betreiben und gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Mathematik „einmal anders“ zu erleben. Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass auch Schülerinnen und Schüler, die im Mathematikunterricht nicht unbedingt die besten Leistungen erzielen, beim Känguru überdurchschnittlich erfolgreich abschneiden. Wir Mathematiklehrerinnen und -lehrer beobachten jedes Jahr mit großem Interesse, mit welcher Begeisterung und welchem Engagement die Schülerinnen und Schüler teilnehmen und welche teils sehr tiefgehenden Diskussionen über mögliche Lösungen sich mitunter nach dem Wettbewerb ergeben. Immer wieder gelingt es auch Schülerinnen und Schülern des Hauses, auf gute Plätze im wienweiten Ranking zu gelangen.

    Die Lernplattform „moodle“ und ähnliche digitale Medien werden von Mathematiklehrerinnen und -lehrern des Hauses zur Bereicherung des klassisch-herkömmlichen Unterrichts genutzt. Diese werden für Lernpfade zur Erarbeitung einzelner Stoffgebiete, als begleitendes Medium zur Verfügungstellung von Übungsmaterialien, zur Vorbereitung auf die Matura sowie zur Auflistung des Jahresstoffes eingesetzt. Aufgrund des Sprachschwerpunktes haben wir in der Unterstufe im Vergleich zu anderen AHS weniger Mathematikstunden pro Woche, von einer höheren Wochenstundenanzahl in Realgymnasien einmal ganz abgesehen. Deswegen ist ein flotteres Vorgehen in der Stoffvermittlung notwendig, um eine erfolgreiche Absolvierung der standardisierten kompetenzorientierten schriftlichen Reifeprüfung zu gewährleisten In Mathematik sind die Kompetenzen mündlich wie schriftlich nahezu ident. Das bedingt, dass bei schriftlichen und mündlichen Leistungsfeststellungen ein nahezu identes Bild entsteht. Wir wünschen uns von den Schülerinnen und Schülern folgendes:

    Aktive und rege Teilnahme am Unterricht und Durchdenken des Stoffes nach jeder Mathematikstunde. Das Verstehen und Nachvollziehen der Mathematik spielt sich in erster Linie im eigenen Kopf ab, dafür muss man sich Zeit nehmen und Energie aufbringen.

    Vollständiges, ordentliches und pünktliches Abgeben der Hausübungen. Die Hausübungen sind für uns eine Rückmeldung, jedoch nur, wenn sie von der Schülerin/vom Schüler selbst gemacht sind (nicht vom Nachhilfelehrer, von den Eltern oder von anderen Quellen übernommen.)

    Bereithalten aller benötigten Unterrichtsmaterialien (wie Geodreieck, Zirkel, …) um bestmöglich am Unterricht teilnehmen zu können. Auch die Eltern bitten wir um Ihre Mithilfe:

    Hausübungen inklusive Verbesserungen regelmäßig auf Vollständigkeit und Ordentlichkeit kontrollieren bis Ihr Kind in der Lage ist, dies selbständig und verlässlich zu tun.

    Sollte Ihr Kind ein Schuljahr nicht positiv abschließen, jedoch mit Hilfe einer Aufstiegsklausel aufstiegsberechtigt sein, drängen Sie darauf, dass Ihr Kind die nicht beherrschten Stoffgebiete nacharbeitet. Die Lücke wird sonst immer größer und der Erfolg in der darauffolgenden Schulstufe ist schwieriger zu erreichen.

    Positive Einstellung der Mathematik gegenüber. Bitte versuchen Sie, nicht mit eigenen, vielleicht schlechten Erfahrungen Ihre Kinder gegen den Mathematikunterricht voreinzunehmen. Es ist sehr schwierig für uns und Ihre Kinder, diese negative Einstellung wieder aufzuweichen. Es sollte nicht zum guten Ton gehören, schlecht in Mathematik gewesen zu sein.

    Bitte beachten Sie, dass man Leistungen nicht einfach per Nachhilfe zukaufen kann und dass ein regelmäßiges Mitlernen und Arbeiten nicht durch kurzfristiges Lernen und/oder intensive Nachhilfe vor Prüfungen oder Schularbeiten ersetzen werden kann.

    Lassen Sie es zu keinen großen Lücken kommen, sondern reagieren Sie bitte sofort, wenn bei Ihrem Kind Probleme auftauchen (z. B. Kontaktaufnahme mit der Fachlehrerin/dem Fachlehrer, Hilfe durch ältere Schülerinnen und Schüler). Auf eine im Sinne Ihrer Kinder gute und erfolgreiche Zusammenarbeit freuen sich die Mathematiklehrerinnen und Mathematiklehrer des AkG